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Protagonisten der Veränderung: Die Change Agents transportieren Botschaften und Wissen

30. Oktober 2013 0 comments

Ein Change-Prozess ist wie das Geschehen auf einer Bühne oder auch in einem Film. Jede Rolle, vom Hauptdarsteller bis zum Statisten, ist für das Gelingen von Bedeutung. Die Darsteller müssen sorgfältig ausgesucht und der Einsatz richtig geplant sein. Im Change-Prozess – vor allem in großen Unternehmen – können die Change Agents die entscheidende Rolle für den Transport von Botschaften und Wissen in die Kollegenkreise hinein spielen. Sie können aus dem Projektkernteam oder auch zusätzlich rekrutiert werden.

Protagonisten der Veränderung: das Projektkernteam ist der Spiegel der Organisation

21. Oktober 2013 4 comments

Im Regelfall erfolgt die intendierte Veränderung im Rahmen eines Projekts. Dies ist mittlerweile gängige Praxis, denn ein projektorientiertes Vorgehen – im Gegensatz etwa zu Arbeitskreisen oder Initiativen – ist in aller Regel auch die effizienteste Organisationsform. Im Rahmen des Projektmanagements werden die für das Erreichen der Veränderungsziele geeigneten Aktivitäten im Projektkernteam geplant und dann auch umgesetzt: „Was genau wollen wir erreichen und was ist infolgedessen mit wem bis wann zu tun?“ Ein Arbeitspaket kann heißen: „Klärung der Eigenschaften bzw. Merkmale des auszuwählenden CRM-Systems.”

Skill-Management: Auch die Erneuerbare Energien-Branche braucht PE-Strategien

17. Oktober 2013 0 comments

Etwas Sinnvolles wollen sie tun, etwas bewegen, sich weiterentwickeln. Sagten mir meine jungen Mitstudierenden aus aller Herren Länder in London, auf die Frage nach ihren beruflichen Wünschen. Etwas bewegen wollten auch die Protagonisten in der immer noch jungen Branche Erneuerbare Energien. Starteten hochmotiviert in zu Beginn oft kleinen Unternehmen. Sind teilweise zu großen Unternehmen geworden. Und wundern sich, warum sie solche Schwierigkeiten haben, Fachkräftenachwuchs zu rekrutieren. In dem speziellen Fall, den ich meine, geht es um Ingenieure für ein Windkraftunternehmen.

Ein deutscher Unternehmensberater im London-Sabbatical: Leben und Englisch pauken mit Generation Y

16. Oktober 2013 0 comments

1. April 2013; das Abenteuer beginnt: Sechs Monate, bis Ende September 2013, bin ich in London, um in einem Intensiv-Sprachkurs Englisch meine Sprachkenntnisse aufzupeppen. Für mich und für meinen Job. In diesen sechs Monaten aber geht es mir um noch mehr. Ich will noch einmal vollkommen raus aus der Unternehmensberater-Blickweise – und noch einmal rein in das Leben und Erleben eines Studenten, der gerade dabei ist, seine – berufliche – Zukunft zu planen. Um dann, zurück in Hamburg mit frischem Kopf, vielleicht manches nochmal ganz neu zu betrachten.

Graves-Logiken: Der Ordnungsmensch fühlt sich bedroht – was tun?

8. Oktober 2013 0 comments

Nennen wir ihn Henning K. Gerade hat er erfahren, dass Informations- und Abstimmungsprozesse zwischen Abteilungen in seinem Unternehmen künftig über Intranet laufen sollen. K. ist Abteilungsleiter Rechnungswesen. Und das passt ihm gar nicht. Die bisherige Ordnung über fest terminierte Arbeitstreffen, die er organisierte, hat seiner Meinung nach wunderbar funktioniert. Er beschließt, die neue Verfahrensweise zu torpedieren. Und macht Stimmung gegen die Geschäftsführerin Daniela D. Und nun?

Graves-Logiken: AU-Tage in Unternehmen – krank durch Denkkulturen?

2. Oktober 2013 0 comments

Regelmäßig erreichen uns die neuesten Statistiken zur Gesundheit in Deutschlands Unternehmen, mit alarmierenden Nachrichten zur seelischen Stabilität deutscher Arbeitnehmer. Stand über viele Jahre der „kaputte Rücken“ auf Platz Eins als Ursache von Arbeitsunfähigkeitstagen (AU-Tage), so macht ihm die Psyche zunehmend diesen Rang streitig. Seelische Probleme führen immer öfter zu einer Krankschreibung des Arbeitnehmers. Im Burnout gipfelt das Phänomen. Wir fragen uns: Spielt da auch der Führungsstil in Unternehmen eine Rolle?

Holacracy: Verlinkungskultur schafft neue Führungswerte – vom General zum Gärtner

26. September 2013 2 comments

Wahrhaftig, dieses Szenario scheint einem Science-Fiction-Film entlehnt: Mitarbeiter eines Unternehmens können jederzeit Veränderungsvorschläge einbringen und brauchen keinen Gesichtsverlust zu fürchten, wenn sich die Idee als nicht praktikabel herausstellt. Neue Ideen werden unabhängig von der Position gewürdigt, selbst der auf unterster hierarchischer Stufe stehende Arbeiter braucht nicht erst zu seinem Vorgesetzten zu laufen. Und der muss die Idee seines Mitarbeiters nicht mehr gegenüber seinem Chef verteidigen. Im dritten und abschließenden Teil unser dreiteiligen Serie zu Holacracy setzen wir den Fokus auf die Verlinkungskultur, die durch die Schnittmenge vieler Entscheidungseinheiten im Unternehmen etabliert wird.

Erfolgreiche Energiewende? Nur wenn auch der Change in den Unternehmen klappt!

23. September 2013 0 comments

Im politischen Gefecht um Themenhoheit zählen sie fast ununterbrochen zu den Top-Themen, um mit ihnen zu punkten: die Energiewende und die Erneuerbaren Energien. Was genau das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) für das Wahlvolk bedeutet, ist ein schwer zu durchzudringendes, sehr komplexes Thema. Nicht weniger komplex stellen sich die Anforderungen an interne Organisationsentwicklung in dieser Branche dar. Vor allem fehlt es an strukturierter Personal- und Führungskräfteentwicklung – ein wichtiges Moment, um im Wettbewerb zu bestehen. Unsere Studie fördert überraschende Defizite zutage.

Holacracy: Holons im Unternehmen – Auf die Barrikaden gegen hierarchisches Organisationsmanagement

18. September 2013 0 comments

Brian Robertson erzählt gern diese kleine Geschichte: Eine Radfahrer-Clique hatte ihren Tagesausflug sorgfältig geplant, jede Abbiegung nach Straßenkarte genau vorberechnet und war sich nun sicher, ihr Ziel auch mit Augenbinden zu erreichen. Kein Wunder, dass dieses Experiment schon bei der ersten, in der Straßenkarte nicht eingezeichneten, Baustelle mit Stürzen endete. Robertson verdeutlicht mit dieser Allegorie die Gefahr von Organisationsmanagement, das vermeintlich unumstößlich ist: So haben wir das geplant, so muss das jetzt laufen. Holacracy eröffnet neue Perspektiven. In dieser dreiteiligen Serie setzt Teil 2 den Fokus auf Wirtschaft und Philosophie, Teil 3 wird sich mit der Verlinkungskultur durch Holakratie befassen.

Protagonisten der Veränderung: Im Change-Prozess brodelt die Gerüchteküche in der Mitarbeiterschaft

17. September 2013 0 comments

Man kann es nicht oft genug betonen: Ein Change-Prozess ist keine Solonummer. Der Erfolg eines Change-Prozesses hängt entscheidend davon ab, ob und wie die beteiligten Akteure mitziehen oder sich zum Geschehen positionieren. Erfolgsentscheidend ist ebenfalls die Abfolge der Maßnahmen. Vor der Kick-Off-Veranstaltung für die Mitarbeiter ist unbedingt die Einbindung aller relevanten und betroffenen Führungskräfte erforderlich – dies am besten im Rahmen einer Veranstaltung mit genügend Raum für den Dialog. Flankierend sind ggf. auch Einzelgespräche notwendig. Und dann ist schnelles Handeln angesagt. Denn spätestens nachdem die Führungsmannschaft informiert wurde, wird die Gerüchteküche kräftig brodeln und die Leistungsenergie in der Organisation zu sinken beginnen.

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