In unserer Wissensgesellschaft gerät der Typus Fließbandarbeiter zunehmend aus dem Fokus, immer stärker zählen für den Unternehmenserfolg Potenziale, Wissen und Können der Mitarbeiter. Viele Unternehmen definieren, welche Kompetenzen sie von Mitarbeitern erwarten. Das Optimum besteht in der Erkenntnis, welche Kompetenzen für welchen Arbeitsplatz erforderlich sind. Hier ist eine gezielte Entwicklung möglich.
Welches Wirtschaftsmagazin wir auch aufschlagen, welcher Social Media Kanal uns das Neueste verkündet: Jeder redet von Change, aber was verstehen wir eigentlich darunter – und ist wirklich jede Situation veränderungsbedürftig? Veränderung ist menschheitsgeschichtlich der Motor für Entwicklung. Würden wir uns nicht verändern, würden wir heute noch das gerade erlegte Mammut am Lagerfeuer verspeisen.
Ein verärgerter Ausruf, den man in Firmenfluren nicht selten hört: „Und das soll Unternehmenskultur sein?“ Oft gemünzt auf einsame Entscheidungen aus der Firmenzentrale, bei denen sich Mitarbeiter in ihren Interessen missachtet fühlen oder auch auf gnadenlosen Wettbewerb etwa zwischen Abteilungen, in dem mit harten Bandagen gekämpft wird. Ja! Auch das ist Unternehmenskultur!