Veränderungen beginnen im Kopf. Dieses Sprichwort ist in digitalen und innovativen Zeiten treffender denn je. Bei dem Thema „Agile Transformation“ stehen unserer Erfahrung nach primär neue Tools und digitale Lösungen im Fokus der Aufmerksamkeit – dabei spielt das Umdenken in den Köpfen der Mitarbeiter eine ebenso wichtige, wenn nicht sogar noch wichtigere Rolle.

„Agilität ist zu 90 Prozent eine Haltungssache“, sagt Annette Kinne, Organisationsentwicklerin bei Detego. „Zur Erreichung einer ganzheitlichen Agilität braucht es einen Paradigmenwechsel, eine Veränderung der grundlegenden Einstellungen der Mitarbeiter – und Führungskräfte.“

Ein Paradigmenwechsel bewirkt eine Veränderung des persönlichen Mindset. Dieser Prozess der Veränderung wird auch als „Mindshift“ bezeichnet, welcher als eine Reise der persönlichen Entwicklung beschrieben werden kann. Das übergeordnete Ziel: die eigenen Denkmuster nicht nur zu erkennen, sondern auch aktiv zu hinterfragen und weiterzuentwickeln.

Veränderung des persönlichen Mindset

„Jeder von uns besitzt einen mentalen Filter, durch den wir unsere Umgebung wahrnehmen und unsere individuelle Wirklichkeit konstruieren“, erklärt Ralf Seidel, Geschäftsführer bei Detego. „Dieser persönliche Filter – das Mindset – bestimmt, wie wir in Situationen denken und handeln, und hat damit auch einen direkten Einfluss auf unsere Haltung. Für Unternehmen in Veränderungsprozessen ist es daher umso wichtiger, das bestehende Mindset der Mitarbeiter zu berücksichtigen und aktiv bei der Weiterentwicklung zu unterstützen. Denn nur wenn die innere Haltung stimmt, kann ein anderer Umgang mit Dynamik und Komplexität wirklich gelebt werden“, sagt Ralf Seidel.

Neben der Aufnahme von fachlichem Wissen ist deshalb auch ein emotionales Erleben wichtig: Erst durch die bewusste Erfahrung verändern sich die Automatismen der Denk- und Handlungsweisen, wodurch sich ein neues Mindset entwickelt.

„Dabei gilt es, eine Verbindung zwischen Kopf und Körper zu erzeugen“, so Organisationsentwickler Jan-Hendrik Brune. „Denn erst durch diese Verbindung entsteht ein neues Mindset, das eine andere Art der Zusammenarbeit ermöglicht: kollaborativ, intuitiv, kreativ.“

Hierzu hat Detego zwei Formate entwickelt: Das erste Format richtet sich mit vielen kleinen „Mindset-Sessions“ und einer großen Themenvielfalt an alle Mitarbeiter. Durch diese offene Teilnahme werden die Aspekte einer ganzheitlichen Agilität in die Fläche getragen – und so eine Entwicklung des persönlichen Mindset über Team- oder Hierarchieebenen hinweg ermöglicht. Das zweite Format fokussiert sich auf eine „Mindshift-Gruppe“, d.h. einen kleinen und festen Kreis von Mitarbeitern, die sich auf eine Erlebnisreise zur ganzheitlichen Agilität begeben möchten.

Auf dieser Reise gilt es sieben Stufen zu durchlaufen:

  • HÖREN: Notwendigkeit der Veränderung erkennen
  • SEHEN: Muster im aktuellen Denken und Handeln verstehen
  • WAHRNEHMEN: Alle Wahrnehmungsebenen kennenlernen
  • ÖFFNEN: Intuition, Empfindungen, Gefühle wahrnehmen und nutzen lernen
  • AUFLÖSEN: Bestehende Denkstrukturen und individuelle Muster verlassen
  • ENTWICKELN: Denkstrukturen für die agile Welt verändern
  • ANWENDEN: Neues Mindset leben

Mindshift in einer Gruppe erleben

An jeweils zwei Tagen pro Quartal setzen sich Mitglieder dieser Mindshift-Gruppe situationsgebunden mit sich selbst und den anderen Mitgliedern auseinander. Die thematischen Schwerpunkte liegen dabei auf der Förderung einer klaren Kommunikation, dem Kennenlernen der eigenen Komfort-, Lern- und Veränderungszonen sowie dem Ausprobieren neuer Dialog- und Verhaltensmuster im Team. Ausgehend von bekannten Situationen setzt sich die Gruppe nach dem Prinzip der Selbstwahrnehmung, Selbsterkenntnis, Selbstmitteilung und Selbstentwicklung mit ihrem persönlichen Mindset auseinander.

„Das Innehalten und Reflektieren spielt bei diesen Terminen eine wichtige Rolle“, so Annette Kinne. „Aus unserer Erfahrung geht im hektischen Berufsalltag die Auseinandersetzung mit eigenen Verhaltensmustern leider oft unter. Hier wird sie ganz bewusst wieder auf die Tagesordnung gesetzt.“

Dabei profitieren nicht nur die Teilnehmer selbst von den Terminen: Die daraus hervorgehenden Innovatoren und Early Birds dienen als Inspiration und Anschub für den Rest des Unternehmens.

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