Organisationen – übrigens genauso wie Menschen im Einzelnen – neigen dazu, Veränderungen hinauszuzögern. Noch lange nach der Erkenntnis, dass Wandel unvermeidlich ist, wird diskutiert und analysiert, werden Eventualitäten und Möglichkeiten in Erwägung gezogen. Doch dieser letzte Schritt raus aus der Komfortzone ist der wichtigste. Das abstrakte Wissen um die Notwendigkeit zur Veränderung sollte zu realem Tun werden. Erst dann kann es zu einem Fortschritt kommen. Wer in der Theorie hängen bleibt, riskiert den Verlust von Visionen, von Motivation und Vertrauen, riskiert also, die Veränderung zu verpassen und damit den Marktanschluss.

DIE ZEITEN KLEINER, KOSMETISCHER NEUERUNGEN SIND VORBEI.

Robert E. Quinn, Inhaber der Margaret Elliot Tracey-Professur an der University of Michigan, hat sich in seinem Bestseller „Deep Change“ genau mit diesem Szenarium auseinandergesetzt und sieht lediglich drei Auswege:

  1. Erhaltung des Status Quo: Keine Risiken eingehen, ausweichen, „schönreden“. Hierbei stellt sich natürlich die Frage, wie lange das gutgehen kann.
  2. Aussteigen: Eine Alternative finden, die es ermöglicht, das alte Problem nicht angehen zu müssen. Für eine Einzelperson würde das beispielsweise die Kündigung bedeuten. Neue Firma, neues Glück.
  3. Deep Change: Realisieren, konfrontieren, anpacken.

„Veränderung betrifft alle“, sagt Ralf Seidel, Geschäftsführer von Detego. „Die Frage ist nicht mehr, ob sie uns betrifft, sondern wann wir uns ihr stellen müssen. Entscheidend für den Erfolg ist eine wirklich tiefgreifende Veränderung in der Organisation. Die Zeiten kleiner, kosmetischer Neuerungen sind vorbei.“

DIE ZUKUNFT LIEGT IN UNSEREN HÄNDEN.

„Die Zukunft liegt in unseren Händen.“ Das klingt vielleicht wie eine Floskel, trifft es aber auf den Punkt. Die Zukunft eines Unternehmens kann nicht mal eben eingekauft werden wie ein neues Smartphone. Unternehmen sollten verstehen, wie Zukunft erschaffen wird – und sie selbst in die Hand nehmen. Zukunftsfähig zu sein, d.h. „Zukunft zu machen“, ist langfristig eine Überlebensfrage.

Teile der Zukunft sind wie das logische Ende einer Geschichte, die schon heute in vollem Gang ist. Und diese Teile erscheinen entsprechend sehr logisch und sicher. Sie geben Organisationen ein Gefühl von Sicherheit. Aber es sind eben nicht alle Teile der Zukunft. Andere nämlich sind wirklich neu und unvorhersehbar. Doch wie kann man sich nun auf dieses Unvorhersehbare einstellen? Oder vielmehr: Wie können Unternehmen proaktiv darauf hinarbeiten? Was braucht es, um grundlegend Neues zu schaffen?

„Wir glauben, dass Entrepreneurship und Deep Learning essentielle Bestandteile von radikaler Innovation sind“, sagt Dr. Markus Hildebrandt von learning.de.

Entrepreneurship meint die grundlegende Form von Führung – viel Freiheit gepaart mit viel Verantwortung –; Deep Learning ist ein sehr offener, tiefgehender Lernprozess, der durch neues Wissen sogar Grundannahmen verändern und damit zu unvorhersehbaren Ergebnissen führen kann. Konkret braucht es also:

  • eine gemeinsame Vision,
  • eine ganzheitliche Sicht auf die Umwelt und sich selbst,
  • Freiheit, Mut, Verantwortung und Ehrlichkeit.

FORTLAUFENDE VERÄNDERUNG IST DIE ANTWORT.

Die Antwort auf eine sich fortlaufend radikal verändernde Welt ist eine Kultur der fortlaufenden Veränderung. Immer und immer wieder. Zu diesem konfliktreichen Prozess diverser Teams gehören wenig Hierarchie, viel Freiheit und Führung mit Vision – und das in einem Umfeld, das sehr stark von Menschen und Netzwerken geprägt ist und weniger von Institutionen und starren Strukturen.

Gemeinsam mit Learning.de hat Detego 20 Jahre Erfahrung im Bereich Change. Hier arbeiten Pioniere und Experten für innovative Formate zusammen und haben dabei immer Mensch und Kultur im Blick. Im Deep Change arbeiten wir mit neuen Interaktionsmustern, die durch die Verknüpfung von virtuellen und physischen Erlebnisräumen entstehen. Wir etablieren eine hierarchie- und bereichsübergreifende Kooperationskultur. Wir fördern Ideen buttom-up und lehren, was ein Unternehmen zu tun im Stande ist.

Dürfen wir Sie ein Stück des Weges in die Zukunft begleiten? Gern können Sie uns ansprechen.

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