Es ist das Damoklesschwert der Moderne: VUCA. Das Akronym für Volatility, Uncertainty, Complexity und Ambiguity – also Volatilität (Unbeständigkeit), Unsicherheit, Komplexität und Mehrdeutigkeit – schwebt bedrohlich über den Köpfen der Unternehmenslenker. Und das Sinnbild ständiger Gefahr ist gar nicht so fernab aller Realität, wie Wirtschaftsanwalt Prof. Dr. Christoph Seibt beschreibt.

In einem aktuellen Artikel des manager magazins nämlich erklärt er, dass die tradierten Gesetze zur Unternehmensführung in sehr berechenbaren Zeiten konzipiert und vor allem auch verrechtlicht wurden. Trotz aller Dynamik, die der Markt mit sich bringt, müssen also einige Regeln eingehalten werden, um rechtssicher zu agieren. Ganze 17 Thesen hat Seibt deshalb erstellt, die Firmenlenker beachten sollten. Darunter:

  • Werte werden wichtiger: Ein Unternehmen muss sich seines Unternehmenszwecks anhand von Kultur und Werten sicher sein.
  • Kommunikation wird wichtiger: Da die Unternehmensstrategie und daraus abgeleitete Investitionen häufiger die Richtung wechseln können, besteht ein erhöhter Kommunikationsbedarf.
  • Teamentscheidungen bleiben überlegen: Kollegial- und Mehrheitsprinzip erweisen sich als nachhaltiger und auch plausibler als Einzelentscheidungen.

Den lesenswerter Artikel finden alle, die ein wenig Zeit mitbringen, unter folgendem Link:

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/karriere/corporate-governance-in-vuca-zeiten-a-1188378.html

 

Category: Führung

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