Bei Purefood denken die Mitarbeiter nicht wie Angestellte, sondern wie Unternehmer. Denn das Start-up, das unter den Marken „Lycka“ und „Stark“ Eis, Müsli sowie Kaffeegetränke verkauft, hat die traditionelle Unternehmensführung über Bord geworfen. Bei der Recherche des Magazins Impulse wurden fünf Erfolgskriterien sichtbar, die auch für andere Unternehmen interessant sind.

  1. Das „Warum“ definieren und in den Fokus rücken: Firmengründer Felix Leonhardt vermittelt seinen Mitarbeitern nicht nur das „Was“ sondern auch das „Warum“. Gemeint ist damit die Vision hinter dem Unternehmen. Denn sein Ziel ist es, besser als die großen Lebensmittelkonzerne zu sein. Bei der Einstellung von neuen Mitarbeitern geht es dem Gründer deshalb weniger um die Qualifikation als die Motivation und Leidenschaft des jeweiligen Kandidaten. Er sucht Menschen, die für ihren Job vollen Einsatz zeigen und gemeinsam mit ihm an der Vision arbeiten möchten.
  2. Extreme Transparenz leben: Purefood hat gemeinsam mit den Mitarbeitern ein Gehaltsmodell entwickelt, das auf einem Grundgehalt basiert. Weitere Kriterien, wie Berufserfahrung oder Bildungsabschlüsse, erhöhen den Verdienst. So bleibt das Verhandlungsgeschick aber auch die jeweilige Leistung des Mitarbeiters unberücksichtigt. Das Unternehmen veröffentlicht außerdem sämtliche Gehälter in einem Dokument und hebt das Thema Transparenz damit auf ein neues Niveau. Die Mitarbeiter haben aber nicht nur Einsicht in die Gehälter der Kollegen, sondern auch in die wöchentlichen Umsatzzahlen – ganz im Sinne des unternehmerischen Denkens.
  3. Mitarbeitern ihre Freiheit geben: Wann und wo sie arbeiten wollen, das können die Mitarbeiter bei Purefood frei entscheiden. So verlegen sie ihren Arbeitsplatz auch mal nach Hause oder nehmen den Laptop mit in den Urlaub. Arbeitszeiten werden außerdem flexibel an wichtige private Termine angepasst. Vor allem für Mitarbeiter mit Kindern bietet dies eine höchstmögliche Flexibilität. Das funktioniert aber vor allem deshalb so gut, weil die Mitarbeiter bei Purefood eine extrem hohe Eigenmotivation zeigen.
  4. Unbegrenzt Urlaub erlauben: Die Mitarbeiter haben die Freiheit, selbst zu entscheiden, wieviel bezahlten Urlaub sie im Jahr nehmen möchten. Allerdings hat das auch schon dazu geführt, dass Mitarbeiter die gesetzliche Mindesturlaubsanzahl unterschritten haben und in den verdienten Urlaub gedrängt werden mussten. Wenn die eigene Arbeit aber vor allem an Leistungszielen statt an Arbeitsstunden geknüpft wird, entsteht für Mitarbeiter eine ganz neue Motivation. Dabei muss allerdings darauf geachtet werden, dass kein Gefühl der Ungerechtigkeit entsteht. Das kann nämlich schnell zu schlechter Stimmung führen.
  5. Für eine gute Einarbeitung sorgen: Ein fester Ansprechpartner steht neuen Mitarbeitern für sämtliche Fragen zur Verfügung. Ausführliche Informationen über die verschiedenen Produkte, das Qualitätsmanagement, die Vision und das Thema Nachhaltigkeit sorgen außerdem für eine schnelle und effiziente Einarbeitung. Das macht es leicht, zu verstehen, welche Werte im Unternehmen gelebt werden, wer für welche Themen verantwortlich ist und wie Arbeitsprozesse ablaufen.

Den vollständigen Erfahrungsbericht lesen Sie hier.

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